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TUAREG-Rallye 2014 Nachbericht

Tuareg rallye

DAKTEC-Rallyeteam auf der Tuaregrallye 2014 in Tunesien erfolgreich
Daktec Tuaregrallye

Die zweite Tunesien-Ausgabe der Tuaregrallye lockte in diesem Jahr wieder zahlreiche Teilnehmer in den Süden des Wüstenstaates.Private Teams mit kleinem Budget, erfahrene Dakarteams und Hersteller mit V8-Prototypen waren gekommen um sich mit der internationalen Konkurrenz aus diversen Ländern zu messen.Das Hotel „Sahara Douz“ war hier Start- und Zielpunkt zugleich.Team DAKTEC aus Deutschland war mit 9 Fahrzeugen dabei und somit zugleich auch das größte deutschsprachige Team der Rallye.Im letzten Jahr auf Platz 2 ging in der Profiklasse Robin Krüger, mit neuem Copiloten John Schach, (DAKTEC-T1 Pajero) an den Start. In der Klasse der verbesserten Fahrzeuge (Pro-Series) starteten Phil Gilges und Thomas Stricker (letztes Jahr Platz 1 der Amateurklasse) in einem DAKTEC-T2 –Pajero. In der Amateurklasse hatten gleich drei Teams von DAKTEC genannt. Dominik und Reiner Kleer im Jeep Cherokee, Andre Heinze und Regula Meier aus der Schweiz in einem von DAKTEC gebauten Range Rover V8 und Matthias und Andrea Tlustek in ihrem T2 Pajero.Begleitet wurde der Tross durch den DAKTEC-Servicetruck, der von Teamchef Matthias Krüger gesteuert wurde. In diesem Jahr neu dabei, zwei eigene Fotografenteams, die aktuelle Bilder vom Renngeschehen lieferten. Insgesamt 4 Mechaniker kümmerten sich um das Wohl der Fahrzeuge und der Teilnehmer. Das Starterfeld war enorm. Rund 160 Motorräder, Autos, Quads, Side by Side, LKW und Servicefahrzeuge waren genannt. Die Tuareg -Rallye ist seit einigen Jahren die größte Rallye in Nordafrika. Die Strecken sind gut geschrieben, sehr abwechslungsreich. Mal schnelle Pisten, dann Flussbetten und Sandabschnitte. Mehrmals am Tag gibt es für die Serviceteams die Möglichkeit an der Strecke ihren Teilnehmern Hilfe zu leisten. Ebenso sind einfache Ausstiegsmöglichkeiten aus der Etappe vorhanden, sollte einmal ein technischer Defekt oder Ähnliches auftreten. Die Möglichkeit mit dem Flugzeug anzureisen und das Serviceteam mit dem Transport zu beauftragen, macht die Veranstaltung interessant. So benötigt man im Extremfall nur 9 Tage für die Rallye.Die Rallye begann am 08.03.2014 mit einem Massenstart im Kamelrennstadion in Douz.Gleich am ersten Tag zwei Etappen mit ausreichend Sand. Einstimmung auf die kommenden Tage. Die Überraschung, teilweise war der Sand so weich, dass die Autos bis zur Motorhaube versanken. Jedoch es lief gut für alle Teammitglieder. Gleich ab dem ersten Tage konnten vordere Plätze verbucht werden.Team Tlusteck aus Magdeburg war das erste Mal dabei, kam jedoch durch ihre besonnene Fahrweise konstant nach vorn. Dies wurde durch einen ersten Etappensieg belohnt. Auch das schweizer Team Heinze/Meier in ihrem Rallye Range fuhren respektable Zeiten ein. Robin Krüger lobte seinen neuen Copiloten John Schach für dessen Arbeit auf dem „heißen Sitz“ Das Ziel, den Vorjahressiegern Team Köpp / Klein in ihrem V8-Mercedes Prototypen einzuheizen, lag in greifbarer Nähe.In der Amateurklasse kämpfte Team Kleer/Kleer verbissen um jede Sekunde und konnte somit seinen ersten Tagessieg einfahren.Wie von einer anderen Welt jedoch war Phil Gilges auf seinem Pajero unterwegs. Zwar in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge genannt setzte er den Profis heftig zu. Oft trennten ihn nur wenige Minuten vom Tagessieg. Copilot Thomas Stricker hatte Mühe mit dem Lesen des Roadbooks dranzubleiben. Nach den Etappen Douz-Gafsa und Gafsa-Nefta zeichnete sich langsam eine konstante Ergebnisliste ab. Köpp/Klein fuhr regelmäßig Bestzeiten, überraschend dahinter das Team Lipponen/Risto aus Island auf einem Toyota Hilux ( natürlich mit Isländerumbau) und auf Platz drei Team Krüger/Schach auf ihrem DAKTEC-Pajero. Gerade der dritte Platz war heiß umkämpft. Hier mischten auch die Engländer Hayward/Cockburn und Team Jäger/Maurer auf ihrem gelben Racebulli hart mit. Für Jäger kam jedoch kurze Zeit später das traurige Aus. Die neuen Differentiale versagten ihren Dienst. Team Heinze/Meier auf ihrem Rallye Range hatten mit 80 Km/h einen derart harten Einschlag in ein 1 Meter tiefes Loch, dass es die Vorderachse regelrecht zerriss. Das Auto konnte zwar wieder fahrfähig gemacht werden,jedoch war das Rennen gelaufen. Auch Team Kleer/Kleer mussten auf der Rückfahrt von Nefta nach Douz aufgeben. Der betagte Jeep versagte seinen sonst so treuen Dienst. Dafür jedoch fuhr Team Tlusteck auf Platz drei der Amateurklasse vor, von dem er sich bis zum Zieleinlauf nicht vertreiben ließ. Also mussten die drei verbleibenden Pajeros für das Daktec-Team „die Fahne hochhalten“.Nach dem Tankstop in Nefta hatten viele Teams mit Spritproblemen zu kämpfen. So auch Krüger/Schach. Völlig entnervt kam Robin Krüger nach der Etappe Douz-Matmata-Douz ins Camp “Die Karre geht nicht, setzt ständig aus, stottert, unser dritter Platz ist in Gefahr!!!“ In dieser Nacht wurde bis morgens um drei Uhr geschraubt. Auch Olli Köpp hatte mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Morgens dann die letzte Dünenetappe. Die schweren Regenfälle der letzten Tage wurden von einem Sandsturm abgelöst, der es in sich hatte. Die Dünen waren trügerisch fest. Oben fest, darunter pulverweich. Am Nachmittag dann die Erlösung. Team Krüger/Schach nach Köpp/Klein und Lipponen/Risto auf Platz drei der Profiklasse, Phil Gilges/Thomas Stricker vor Brack/Hrup und Ebbers/Wigmann auf Platz eins der verbesserten Klasse und Team Tlusteck hinter Chester/Lister und Cole/Willis auf Platz drei der Amateurklasse. Dreimal Treppchen, besser konnte es nicht laufen.
Nächstes Jahr der Wechsel zurück nach Marokko, es bleibt spannend in der Rallyeszene.
Glückwunsch an alle Teilnehmer für ihre Erfolge.

       Text:Toni Mahony, Fotos:Ilja Reiner, Peter Braun
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Daktec Tuaregrallye


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